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Home » Inspektionen » 10-tätiger Einsatz in der Mongolei – Verbesserung von Schlachtmethoden und Transport  

10-tätiger Einsatz in der Mongolei – Verbesserung von Schlachtmethoden und Transport  

4. April 2026

Eyes on Animals nahm eine Einladung eines Wissenschaftlers der Universität Cambridge an, der vor Ort an Themen rund um Tierhaltung und Fleischproduktion arbeitet, und reiste zu einem Einsatz in die Mongolei. Im Rahmen dieses Besuchs waren wir außerdem als Gastredner bei einer großen Konferenz in der Hauptstadt Ulaanbaatar zu Gast, wo wir Einblicke in Schlachtmethoden und Tierschutz gaben. Ziel des Einsatzes war es, die örtlichen Gegebenheiten zu beurteilen und in Zusammenarbeit mit lokalen Interessengruppen nach praktikablen Möglichkeiten zur Verbesserung des Tierschutzes zu suchen.

Die Mongolei befindet sich in einem sozialen und wirtschaftlichen Wandel. Während die traditionellen nomadischen Hirtenkulturen noch immer tief in der Achtung vor den Tieren verwurzelt sind, hat die zunehmende Urbanisierung zu einer wachsenden Nachfrage nach Lebendtiertransporten per Lkw und zur Ansiedlung industrieller Schlachthöfe in den städtischen Zentren geführt. Diese Entwicklung setzt sowohl veraltete Schlachthöfe als auch neu errichtete Schlachtbetriebe unter Druck, denen es häufig an entsprechenden Tierschutzstandards und geeigneten Betäubungsvorrichtungen fehlt.

Während unseres Einsatzes besuchten wir zuerst eine Nomadenfamilie und beobachteten die traditionellen Schlachtmethoden. Hier ging man ruhig und respektvoll mit den Tieren um, und die Schlachtung verlief schnell und ohne unnötige Angst und Schmerzen. Wir werden zwar einfache Verbesserungen wie die Einführung von Handbolzenschussgeräten prüfen, um die Tiere vorher zu betäuben, aber die allgemeine Sensibilisierung war in diesem Umfeld bereits relativ hoch.

Anschließend besuchten wir mehrere Schlachtbetriebe in Ulaanbaatar, wo die Abläufe stärker industrialisiert sind. Dort beobachteten wir Missstände im Tierschutz, darunter veraltete und unwirksame elektrische Betäubungsgeräte, die die Tiere nicht ordnungsgemäß betäuben, sondern sie während der Schlachtung lediglich durch Stromschläge bewegungsunfähig machen. Eines der Betäubungsgeräte stammte aus dem Jahr 1946 aus der ehemaligen DDR. Zudem werden Ziegen und Schafe bei vollem Bewusstsein hochgezogen und geschlachtet.    

Trotz dieser Herausforderungen zeigten die lokalen Betreiber eine große Bereitschaft für Verbesserungen. Wir konnten ihnen praktische Anleitungen zu wirksamen Betäubungsmethoden geben, ihnen geeignete Hersteller von qualitativ hochwertigen Geräten statt der im Internet erhältlichen Billigprodukte empfehlen und Schulungen vorschlagen. Erfreulicherweise gibt es jetzt Planungen, in bessere Technologie zu investieren und Schulungen für das Personal durchzuführen.

Außerdem hat der Wissenschaftler, der die Zusammenarbeit initiiert hat, inzwischen die erste Tierschutz-NGO der Mongolei gegründet, die sich auf Transport und Schlachtung konzentriert. Damit hat er eine wichtige Grundlage für zukünftige Fortschritte geschaffen. Eyes on Animals wird im Vorstand vertreten sein. Eyes on Animals wurde zudem von einer mongolischen Journalistin interviewt, die für eine Fachzeitschrift für Landwirtschaft schreibt, welche von Hirten und Vertretern der Fleischindustrie im ganzen Land gelesen wird.

Auch wenn die Herausforderungen beträchtlich sind, hat dieser Einsatz gezeigt, dass bedeutende Verbesserungen möglich sind, wenn das Engagement vor Ort mit fachlichem Know-how einhergeht. Eyes on Animals wird diese Entwicklungen weiterhin unterstützen, mit dem Ziel, das Leiden der Tiere wo immer möglich zu verringern.

Filed Under: Inspektionen, Schlachthäuser Tagged With: animal transport, live animal transports, slaughterhouse design, slaughterhouses

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4 Sep.

https://Nieuweoogst.tv🎥Deze week laat @DutchFarmerInUA zien hoe de koeien naar de slacht worden gebracht. Het bedrijf gebruikt hiervoor het loopsysteem van Temple Grandin, hoogleraar dierwetenschappen in de Verenigde Staten. 🐄 #koeien #slacht

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Het PBL bevestigt: het stikstofpakket zet de gewenste beweging in gang. De doelen komen binnen bereik. Met de verdere uitwerking en uitvoering van de maatregelen zetten we belangrijke stappen naar natuurherstel én maken we weer ruimte voor vergunningverlening. 1/4

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