• Skip to primary navigation
  • Skip to main content
  • Skip to primary sidebar
  • Skip to footer
  • EYES ON ANIMALS – Watching out for their Welfare
  • Englisch
  • Holländisch
  • Deutsch

Eyes on Animals

Watching out for their Welfare

  • Facebook
  • Instagram
  • Twitter
  • YouTube
SPENDEN
  • Über uns
    • Was wir tun
    • Unser Team
    • Kennzahlen
    • Kontakt
  • Neuigkeiten
    • Letzte Neuigkeiten
    • Gute Nachrichten
    • Schlechte Nachrichten
    • Abonnieren Sie unseren Newsletter
  • Inspektionen
    • Landwirtschaftliche Betriebe
    • Märkte und Sammelstationen
    • Transporte
    • Schlachthäuser
    • Projekte
    • Veterinärinspektoren
    • Sonstige
  • Schulungen
    • Polizei
    • LKW-Fahrer
    • Schlachthofmitarbeiter
    • Geflügelfänger
    • Trainingsmaterial
    • Schulungsanfrage
  • Industrietips
    • Transport
      • Rinder
      • Schweine
      • Geflügel
    • Schlachtung
      • Rinder
      • Schweine
      • Geflügel
      • Rituelle Schlachtung
    • Schulungsfilme
  • Publikationen
    • In den Medien
      • Presse
      • Fernsehen
      • Radio
      • Videos
    • Newsletters (Englisch)
    • Spezialberichte
    • Trainingsmaterial
    • Geschäftsberichte
  • Helfen
Home » Inspektionen » Schlachthäuser » Besuch Schlachthaus Kurucay in Bolu, Türkei

Besuch Schlachthaus Kurucay in Bolu, Türkei

21. Oktober 2014

Heute besucht eines unserer EonA/AWF-Teams den Schlachthof Kurucay im türkischen Bolu. Unser Team besteht aus Asalet, Lesley und Dr. Eser, einer deutschen Tierärztin, die Expertin auf dem Gebiet “humaner” Schlachtung ist. Wie in anderen türkischen Schlachthöfen für Rinder und Schafe, wird auch hier den Tieren die Kehle ohne vorherige Betäubung durchschnitten. Wir würden es bevorzugen, dass die Türkei die Schlachtung mit vorheriger Betäubung einführt, doch bis dahin geben wir unser Bestes, um das Leiden der Tiere in anderen Bereichen des Schlachtvorgangs zu reduzieren. In diesem Betrieb schärft der Schlachter sein Messer vor jedem neuen Schlachtvorgang und benutzt zudem ein wirklich langes Messer. Auf diese Art macht er mit dem ersten, manchmal auch zweiten Versuch einen Schnitt, der ausreicht, um das Tier schnell zu entbluten. In anderen Schlachtbetrieben brauchen die Männer unserer Beobachtung nach manchmal bis zu fünf Schnitten, was die Prozedur für das Tier noch viel schmerzhafter macht. Wir sind erfreut zu sehen, dass über dem Treibgang eine Vorrichtung angebracht ist, die die Tiere daran hindert, aufeinander aufzureiten, was zu ernsthaften Verletzungen führen kann, insbesondere bei Bullen. Wir werden dieses Modell auch anderen türkischen Schlachthöfen vorschlagen.

Jedoch gibt es auch in diesem Schlachthof Aspekte, die dringender Verbesserung bedürfen. Darüber diskutierten wir in einem langen und offenen Gespräch mit dem Schlachthofbetreiber, dem Schlachter und dem Tierarzt des Schlachtbetriebs. Zum Beispiel können die Tiere der Schlachtung vom Treibgang aus zusehen, bekommen Angst und sträuben sich deshalb, die Fixierungsbox zu betreten. Außerdem wird für Rinder eine Box benutzt, in der die Tiere hinfallen, um dann an einem Bein aufgehängt zu werden, was zu Verletzungen und starken Schmerzen führt. Noch schlimmer ist, dass die Bullen einen Meter über dem Boden aufgehängt werden, um dort bei vollem Bewusstsein bis zu 17 Sekunden auf den Halsschnitt zu warten. Danach dauert es weitere 40 bis 90 Sekunden, bis sie genug Blut verloren haben, um bewusstlos zu werden.

Uns wurde zugesagt, dass sehr bald Vorhänge aufgehängt werden, um die Sicht der Tiere auf die Schlachtung zu verhindern. Dr. Eser zeigte dem Schlachter außerdem einen Bruststich, der zu einem sehr viel schnelleren Blut- und somit auch Bewusstseinsverlust führt. Wir werden in Kontakt bleiben und schätzen die Offenheit für Kritik und Verbesserungsvorschläge. Wir haben sie auch zu unserem Seminar am kommenden Wochenende eingeladen und hoffen, dass sie teilnehmen, um noch mehr zu lernen.

Wir erhoffen uns, durch die Weitergabe von Wissen und Mitgefühl schnellstmöglich die Leiden der Billionen von Tieren, die in unserer Welt geschlachtet werden, zu reduzieren.

Filed Under: Inspektionen, Schlachthäuser Tagged With: halal, slaughterhouses, Turkey

Primary Sidebar

Search

Featured

Our 2025 Annual Review is now available

Read about how your support enabled Eyes on Animals' teams to work in the field throughout 2025. Our … [Read More...] about Our 2025 Annual Review is now available

Featured

Supporting “Eyes on Happy Pigs” — A New Educational Centre for Better Pig Welfare in the Netherlands

1. Juni 2026

Eyes on Animals is pleased to support a promising new initiative in the Netherlands that aims to … [Read More...] about Supporting “Eyes on Happy Pigs” — A New Educational Centre for Better Pig Welfare in the Netherlands

Unser neuste Newsletter

Dear friends,

Last night, just before bed, my phone beeped with this message from a Dutch dairy farmer: “We immediately started keeping the calves with the cows after returning from your conference!”

Read more…

Erhalten Sie unseren englischen Newsletter

Subscribe

* indicates required

Eyes on Animals op X

eyes_on_animals Eyes on Animals @eyes_on_animals ·
15h

RT @brig_dm: "C'est une triste chose de songer que la nature nous parle, et que le genre humain n'écoute pas".
(Victor Hugo) https://x.com/drjorts…

Auf Twitter antworten 2081477492070597019 Retweet auf Twitter 2081477492070597019 5 Auf Twitter liken 2081477492070597019 Twitter 2081477492070597019
nah_gon Nahuel González López @nah_gon ·
24 Juli

Las primeras víctimas siempre son los animales.

Se debería de aprobar un pacto de estado contra el fuego, por la prevención y de compromisos contra el cambio climático.

📸 : Juan Navarro.

Auf Twitter antworten 2080705200193417576 Retweet auf Twitter 2080705200193417576 355 Auf Twitter liken 2080705200193417576 1013 Twitter 2080705200193417576
eyes_on_animals Eyes on Animals @eyes_on_animals ·
20h

RT @brig_dm: Incendies en France ! Plus que les milliers d'animaux domestiques et sauvages tués et blessés par les flammes dans le Sud de l…

Auf Twitter antworten 2081412542362968443 Retweet auf Twitter 2081412542362968443 4 Auf Twitter liken 2081412542362968443 Twitter 2081412542362968443
Load More...

ANBI

Latest news

All Future Vision news

Footer

Donate with Paypal

Paypal Eyes on Animals
Beträge (einmalig):

Beträge (monatliche Spenden):

Lesestoff

  • In den Medien
  • Newsletters
  • Gesetzestexte
  • Spezialberichte
  • ANBI

Our Amsterdam Office

Amsterdam House Hotel
Das Büro von Eyes on Animals befindet sich im Amsterdam House Hotel direkt im Zentrum von Amsterdam. Die großzügige und warmherzige Hotelbetreiberin hat Eyes on Animals kostenfrei ein Zimmer zur Verfügung gestellt, in dem unsere Inspektoren arbeiten, Unterlagen unterbringen und Meetings abhalten können.

Copyright © 2026 · Eyes on Animals | Website by Webkompaan