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Home » Projekte » EonA Spezialberichte » Die grausame Realität über Pferdefleisch in den Niederlanden

Die grausame Realität über Pferdefleisch in den Niederlanden

23. März 2014

Der Großteil des Pferdefleisches in niederländischen Supermärkten und Snack-Bars stammt aus extremer Qualproduktion. Das wurde durch eine weitläufige internationale Recherche von Eyes on Animals, dem Tierschutzbund Zürich (Schweiz) und Animals’ Angels USA deutlich.

Die Niederlande importiert jedes Jahr Fleisch von ca. 60.000 Pferden aus Argentinien, Uruguay, Mexico, USA und Canada. Dieses Fleisch wird entweder weiter exportiert oder für diverse Snacks, Pferdesteaks oder geräucherte Pferdefleischprodukte weiterverarbeitet. Irreführend für den Verbraucher ist, die Behauptung der Supermärkte und Snack-Produzenten, dass das Fleisch auch in Übersee unter strengen EU-Richtlinien, die das Wohl der Tiere garantieren, produziert wird. “Unsere Recherche hat allerdings eine völlig andere, grausame Realität gezeigt.”

Von März 2012 bis Januar 2014 waren unsere Tierschutzinspektoren dort im Einsatz, wo Pferde für die Fleischproduktion ausgebeutet werden: auf Auktionen, Transporten, Sammel- und Exportstationen, Grenzübergängen, tierärztlichen Kontrollstellen, Mastanlagen und Schlachthäusern.

20.08.2013_CH.SG.03_Trail to Aguascalientes_Downer (10)

In allen Einsatzgebieten unserer Recherche hat sich gezeigt, wie sehr die Tiere für die Fleischproduktion leiden müssen. Sie werden unter Schlägen auf Transporter getrieben, kranke und verletzte Tiere werden nicht versorgt sondern einfach ihrem Schicksal überlassen. Die Transportfahrzeuge sind für Pferde ungeeignet, die Verladerampen sind steil und das Personal ungeschult. In den Schlachtanlagen sind die Tiere extremem Stress ausgesetzt, da die Anlagen schlecht konzipiert sind und die Pferde vor der Schlachtung oft nicht ordnungsgemäß betäubt werden. In Argentinien kommt noch hinzu, dass die Pferde systematisch gestohlen und an Schlachthäuser verscherbelt werden. Die Pferdefleisch-Produktion ist zum Teil vom Aufsichts- und Kontrollsystem ausgenommen, sodass de facto nur eine „Selbstkontrolle“ stattfindet. Hinzu kommt, dass die Importländer keinen rechtlichen oder regulierenden Einfluss auf die Produktionsländer haben. Der Einfluss beschränkt sich höchstens auf schriftliche Empfehlungen.

26.02.2013_CH.SG.03_Lamar_Kopfverletzung (5)-001Das Ergebnis dieser Recherche hat gezeigt, dass der Markt von ein Paar wenigen Importgesellschaften dominiert wird. Ihre Angaben bezüglich Tierschutz und Verbraucherschutz stehen im krassen Gegensatz zur Realität. Würde man ihnen Glauben schenken, dann würden die Tiere in Freiheit leben, ihre Versorgung einwandfrei und die Haltung somit völlig artgerecht, der Transport human und der Schlachtprozess qualfrei. Auch die Herkunft der Tiere wäre dann vollständig nachvollziehbar. Aber die Rechercheergebnisse unserer Teams in Argentinien, Uruguay, Mexico, den USA und Canada, bestätigen ein völlig anderes Bild.

17.10.2012_CH.SG.03_emaciated horse_pasture Bouvry_CAN (2)-001Die Recherche über die Pferdefleischimporte wurde in Zusammenarbeit mit dem TSB und der Animal Welfare Foundation (Deutschland), Animals‘ Angels USA, Eyes on Animals (Niederlande), GAIA (Belgien), L214 (Frankreich) und zwei argentinischen Tierschutzorganisationen, die aus Sicherheitsgründen anonym bleiben müssen, durchgeführt.

05.10.2012_CH.SG.03_Beladung in La Banda_dünnes PferdPferde werden unter Schlägen auf Transporter getrieben. In Uruguay und Argentinien auch mit Hilfe aggressiver Hunde.

Niederlande unter den Top-3 Importeuren

Die Eurostat-Zahlen von 2012 zeigen, dass die Niederlande unter den Top-3 Pferdefleisch-Importeuren in Europa sind (Belgien liegt bei 25.820 Tonnen, Frankreich bei 16.908 und die Niederlande bei 6.871 Tonnen). 2.947 Tonnen kommen aus Belgien, 1.305 aus Uruguay, 1.040 aus Canada und 672 Tonnen aus Argentinien. In der Datensammlung von Eurostat wird Mexico als Exportland nicht erwähnt. Aber die staatliche Einrichtung für wirtschaftliche und geographische Datensammlung INEGI in Mexiko belegt einen Export von 3.500t Fleisch in die Niederlande. Und auch das niederländische Importunternehmen Visser & Van Walsum weist auf seiner Homepage darauf hin, dass sie in Mexiko ein Schlachthaus besitzen. Das erhöht den jährlichen Import auf über 61.000 Pferde (170 Kilogramm Fleisch/Pferd). Laut den Angaben von Eurostat exportieren die Niederlande 5.980 Tonnen Pferdefleisch. Eine Berechnung zeigt, dass für den niederländischen Markt über 26.000 Pferde unter brutalsten Bedingungen gehalten und getötet werden.

20.09.2012_CH.SG.03_Schlachthof Camargo_Grube mit toten Pferden (3)Import-Verbot von Pferdefleisch gefordert

Eyes on Animals und unsere Partnerorganisationen fordern ein Import-Verbot für Pferdefleisch, das nicht unter Einhaltung europäischen Tierschutzstandards produziert wurde. Wir vertreten den Standpunkt, dass kein Pferdefleisch aus Ländern importiert werden darf, in denen Tierschutzgesetze völlig von den hiesigen Standards abweichen, da die importierenden Länder keinen Einfluss auf die Haltungs-, Transport- und Schlachtbedingungen haben. Die Verbraucher haben das Recht, zu verlangen, dass auch in den produzierenden Ländern die hier geltenden Tierschutzstandards eingehalten werden.

[su_button url=“https://www.eyesonanimals.com/wp-content/uploads/2014/03/EonA-Rapport-DewredewaarheidachterpaardenvleesinNL.pdf“ style=“flat“ background=“#aa0000″ size=“5″ wide=“yes“ icon=“icon: arrow-circle-right“]Read the full EonA-Rapport „De wrede waarheid achter paardenvlees in Nederland“[/su_button]

Englisches Recherchematerial kann angefragt werden: info@eyesonanimals.com

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Filed Under: EonA Spezialberichte, Featured, Transporte Tagged With: animal welfare, EU-import, Eyes on Animals, FVO, horse investigation, horse slaughterhouses, horse transports, horsemeat, horses, Tierschutz, welfare

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