Im Dezember 2024 führte Eyes on Animals einen unangekündigten Besuch des Schlachthofs Beck in Kupferzell, Deutschland, durch. Beck ist auf die Schlachtung von Ferkeln spezialisiert. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs stand niemand zur Verfügung, um mit uns zu sprechen. Daher haben wir per E-Mail um ein Treffen gebeten.
In seiner Antwort teilte Beck mit, dass man derzeit kein Interesse an einem Dialog zum Thema Tierschutz habe. Die Firma teilte mit, dass es bereits Kontrollen durch Tierärzte und externe Prüfer unterliegt. Es bekundete jedoch Interesse an unserem Bericht mit praktischen Tipps zur Verbesserung des Tierschutzes in Schlachthöfen. Wir haben den Bericht inzwischen per E-Mail verschickt.
Eyes on Animals besuchte Beck, weil unsere Arbeit vor Ort zeigt, dass der Transport und die Schlachtung von Ferkeln erhebliche Herausforderungen mit sich bringen – wobei bereits relativ kleine Änderungen einen großen Unterschied bewirken können. Ferkel sind aufgrund ihres jungen Alters und ihrer manchmal schlechten Gesundheitszuständebesonders gefährdet. Darüber hinaus werden sie häufig noch manuell mit elektrischen Zangen betäubt. Angesichts ihrer Größe und Beweglichkeit kann die korrekte Anwendung der Zangen schwierig sein und ernsthafte Risiken für das Wohlergehen der Tiere mit sich bringen.
Wir hoffen, dass Beck in Zukunft für einen Dialog offen sein wird. Wir sind fest davon überzeugt, dass ein konstruktiver Dialog dazu beitragen kann, das Wohlergehen der Tiere zu verbessern – selbst in Einrichtungen, die bereits unter behördlicher Aufsicht stehen.


