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Home » Inspektionen » Landwirtschaftliche Betriebe » Berufsbedingter Besuch einer Bio-Schweinefarm

Berufsbedingter Besuch einer Bio-Schweinefarm

24. Februar 2011

Eyes on Animals besuchte die Bio-Schweinefarm De Jofrahoeve in Brabant. In diesem Betrieb gibt es 160 Zuchtsauen und 1200 Schlachtschweine. Wir bekamen eine ausführliche Führung und konnten den Unterschied zwischen biologischer und konventioneller Schweinehaltung gut sehen. Der wesentliche Unterschied ist, dass die Schweine, einschließlich der Schweine zur Fleischgewinnung, die Möglichkeit haben ins Freie zu gehen. Die Zuchtschweine können sich buchstäblich im Schlamm wälzen.

Auf Grund der höheren Haltungsdichte können die Schlachtschweine nicht unter den selben Bedingungen gehalten werde, sie haben jedoch auch Zugang zu sehr großräumigen Außenanlagen. Diese Schweine waren jedenfalls nicht schüchtern, sondern neugierig und verspielt. Es war schön zu sehen, daß alle Schweine ein richtiges Borstenfell hatten, da sie auch im Winter nach Draußen gehen können. Muttersauen werden einige Tage vor und nach der Geburt eingesperrt und erhalten Stroh als Nestmaterial. Die Ferkel bleiben 40 Tage bei ihren Müttern, im Gegensatz zur konventionellen Haltung, wo nur 21 Tage Standard sind. Den Ferkeln werden die Zähne nicht gezogen und die Schwänze nicht kupiert. Sie werden immer unter Narkose kastriert, gleichzeitig erhalten sie ihre Eisenspritze und ihre Ohrmarken.

Da die Schweine viel Platz und ein reichliches Beschäftigungsangebot haben, ist das Schwanzbeißen sehr selten. Es wird keine präventive Antibiotika verabreicht. Wenn ein Schwein öfter als zwei mal mit Antibiotika behandelt wurde, kann es nicht mehr als „biologisches“ Fleisch verkauft werden. Die Bio-„Schlachtschweine“ werden in einem speziellen Schlachthaus geschlachtet, das nicht weiter als 1,5 Stunden entfernt ist.

jofra_hoeve

Es war sehr angenehm mit diesem kompetenten Biolandwirt zu sprechen. Es ist jedoch traugig, daß Landwirte, die sich bewußt für eine artgerechte Haltung der Tiere entscheiden nur mit Mühe und Not ihr Geschäft finaziell tragbar halten können.

Eyes on Animals möchte Frank für seinen herzlichen Empfang und die ehrliche und offene Diskussion danken. Wir hoffen, daß eine steigende Anzahl von Schweinefleischkonsumenten Bioprodukte bevorzugt, so daß Frank  und andere Biolandwirte weiterhin erfolgreich Arbeiten können und daß somit mehr Schweine eine Chance auf höhere Lebensqualität haben.

jofra_hoeve1jpg

Filed Under: Landwirtschaftliche Betriebe

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16 Juli

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Fotoserie: 'We creëren een regionale kringloop op ons pluimveebedrijf' #pluimvee

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philip_ciwf Philip Lymbery @philip_ciwf ·
15 Juli

Flames billow from a hog barn near Simcoe, Ont., Tuesday as firefighters battle a blaze that left at least 20,000 hogs dead.
Utterly, utterly catastrophic.
An unimaginable cruel death
Beyond heartbreaking
We MUST #EndFactoryFarming
@ciwf_Global

Auf Twitter antworten 2077463764970995935 Retweet auf Twitter 2077463764970995935 77 Auf Twitter liken 2077463764970995935 152 Twitter 2077463764970995935
varkensinnood Varkens in Nood @varkensinnood ·
15 Juli

Ook op warme dagen worden varkens dicht op elkaar gepropt in bloedhete vrachtwagens. Hijgend en trillend komen ze aan bij het slachthuis. Als ze onderweg niet al bezwijken aan de hitte.

Al dit leed voor een stukje vlees 😔
Beelden: @Eyes_on_Animals

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