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Home » Inspektionen » Schlachthäuser » Kontrolle des Aygüler Dericilik Schlachthofes in Kazan (Türkei)

Kontrolle des Aygüler Dericilik Schlachthofes in Kazan (Türkei)

Dezember 18, 2013

Unser EonA|AWF Einsatzteam kontrolliert den Aygüler Dericilik Schlachthof in Kazan, in der Nähe von Ankara.

Es ist ein riesiger Schlachthof, der das Fleisch an verschiedene Firmen, u.a. Namet, in der ganzen Türkei liefert. Wir treffen einen der beiden Brüder, die den Schlachthof besitzen. Wir erklären ihm, warum wir diese Kontrollen durchführen, zeigen ihm positive Beispiele, Dr. Temple Grandins Pläne und was unser Ziel ist.

Er gibt uns klipp und klar zu verstehen, dass er keine Tierschutzverbesserungen umsetzen wird, wenn sie ihn Geld kosten. Er behauptet, dass er die gesamte Einrichtung selbst gebaut hat um Geld zu sparen. Wir kommen bei ihm nicht weiter und fragen, ob wir wenigstens den Schlachthof filmen dürfen.

Auch wenn wir bisher in jedem kontrollierten Schlachthof schlimme Dinge dokumentiert haben, aber dieser Schlachthof ist das pure Grauen. Unser Team hat schon viel gesehen und ertragen müssen, aber was wir hier sehen ist eigentlich nicht auszuhalten. Das Leiden der Charolais und Hollsteiner Bullen mit anzusehen zerreißt uns das Herz. Der Treibgang ist völlig ungeeignet, der Boden bietet vor lauter Dreck keinen Halt, die Arbeiter gehen gnadenlos und brutal vor.

Bei unserem morgigen Treffen mit dem Agrarministerium werden wir darauf drängen, dass dieser Schlachthof geschlossen wird.

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Da es keine Steigbegrenzungen gibt, steigen die Bullen aufeinander. Sie kommen dabei mit den Beinen in das Gestänge der Treibgänge, obwohl dieser Schlachthof angeblich auf das Bullenschlachten spezialisiert ist. An einer Stelle kommen nahezu alle Bullen zu Fall. Der Boden ist schmierig vor Exkrementen und sie müssen um eine enge Kurve. Wir beobachten einen Bullen, der dreimal auf dem Weg zur Fixierbox stürzt. Jedes Mal besteht das Risiko, dass von hinten nachdrängende Bullen auf ihn treten und ihn verletzten. 

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      Die Arbeiter traktieren ihn mit Elektrotreibern. Er brüllt vor Panik, schnauft und japst nach Luft vor Stress.

screenshot.5441Der Boden des Treibgangs ist völlig verdreckt und jeder zweite Bulle rutsch aus und fällt hin.

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Einige Bullen versuchen bei der engen Kurve über die Absperrung zu springen. Ein Bulle rutscht dabei auf dem schmierigen Boden aus und verletzt sich an der Schnauze. Es fängt sofort an zu bluten.

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Es war abzusehen, dass diese gefährliche und unsinnige Konstruktion Panik verursacht. Nur an dieser einen Stelle ist die Abtrennung höher, damit kein Bulle darüber springen kann.

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Nachdem ein Bulle die 180° Kurve passiert hat, gelangt er in die Fallbox. Von dort kann er den gesamten Schlachtraum und alle Arbeiter sehen. Das verursacht weitere Panik. Der Boden des Treibgangs und der Fallbox ist spiegelglatt.

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Die Bullen geraten vollkommen in Panik sobald der Boden der Fallbox gekippt wird. Beim Versuch ihr Gleichgewicht zu halten geraten sie ständig mit ihren Vorderbeinen in das vordere Gestänge der Fallbox. Dann wird ihnen eine Kette um ein Bein gehängt und angezogen, obwohl das Bein noch zwischen der Seiten- und Bodenwand der Fixierbox steckt!

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Danach werden sie an der Kette hochgezogen bis sie kopfüber an der Decke hängen. Sie berühren den Boden nicht mehr; 600-700kg hängen an einem Gelenk und drücken auf Lunge und innere Organe.

Der Bulle würde jetzt vor Schmerzen schreien – im ganzen Schlachthaus hört man die Tiere brüllen. Das Schlimmste ist, dass einige Bullen 2 Minuten lang in dieser Position hängen müssen bis ihnen endlich die Kehle durchgeschnitten wird.

Bei einigen Tieren sitzt der Schnitt nicht richtig und der Kopfschlächter muss wieder zurück, um erneut nach zu schneiden.

Die Bullen sind noch lange nach dem Kehlschnitt bei vollem Bewusstsein, sie rollen ihre Augen hin und her und versuchen ihre Köpfe zu heben.

Wir gehen wieder ins Büro zum Besitzer. Wir sagen ihm, dass hier gravierende Tierschutzprobleme herrschen und verabschieden uns. Auch den beiden anwesenden Veterinären schildern wir unsere Ansichten. Sie scheinen unsere Meinung zu teilen, sind aber machtlos.

Wir können heute leider überhaupt nichts tun, um wenigsten ein bisschen das Leiden der Bullen zu verringern. Laut Aussage des Besitzers wird dies nie der Fall sein. Dafür werden wir die Abnehmer informieren, die Fleisch von diesem Schlachthof kaufen und darauf bestehen, dass sie kein Fleisch mehr von hier kaufen. Das Wirtschaftsministerium werden wir darum bitten, den Betrieb umgehend schließen zu lassen.

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