Fast 70 Milchbauern aus 12 verschiedenen Ländern nahmen an unserer großen Konferenz zum Thema „Mutter-Kalb-Haltung“ in der Milchproduktion teil. Einige hielten ihre Kälber bereits bei den Kühen, andere noch nicht, erwogen aber den Umstieg. Und andere Milchbauern haben bereits damit begonnen, hatten aber noch Fragen. Ziel der Tagung war es, den Landwirten zu helfen, voneinander zu lernen, um die Einführung dieser ethischen Methode der Milchproduktion zu erleichtern. Darüber hinaus galt es, den Landwirten, die diesen Weg wählen, Anerkennung zu zollen.
Wenn man die Kälber bei ihren Müttern lässt, anstatt sie bei der Geburt zu trennen und vom Milchviehbetrieb wegzubringen, lassen sich viele Tierschutzprobleme schnell lösen: Keine winzigen Ställe oder Einzelboxenmehr für Neugeborene, die isoliert aufwachsen. Keine Notwendigkeit mehr, empfindliche und schwache Kälber mit unzureichend entwickeltem Immunsystem auf große Lastwagen zu laden und unter Strapazen zu transportieren. Kein Verkauf mehr von Kälbchen in Viehverkaufshallen und auf Auktionen. Keine Produktion mehr von weißem Kalbfleisch.
Eyes on Animals unterstützt diese wachsende Bewegung in der Milchwirtschaft nachdrücklich und möchte Milchbauern, die diesen Produktionsweg wählen, dabei helfen, das Wohlergehen von Kühen und Kälbern weiter zu verbessern. Lesen Sie alles über diese Konferenz, sehen Sie sich Videos dazu an und hören Sie sich Podcasts mit einigen der Landwirten in unserem Newsletter zur „Kalb bei der Mutter“-Konferenz HIER an.


