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Home » Projekte » EonA Spezialberichte » EU-Tierexporte in Drittstaaten: EU-Kommission und Mitgliedsstaaten dulden systematische Rechtsverstösse

EU-Tierexporte in Drittstaaten: EU-Kommission und Mitgliedsstaaten dulden systematische Rechtsverstösse

18. Februar 2016

UPDATE 10.07.16

Neuer Film über die aktuelle Situation an der türkischen Grenze 23.-27. Juni 2016


20150724_TR_SG_23_PLBI1734M_Amsyl (235)900‘000 Schafe, 850’000 Rinder und 5’000 Ziegen wurden im Zeitraum 2010 bis 2015 aus der EU in die Türkei exportiert. Für 2016 rechnet die EU mit einem weiteren Anstieg der Exporte. Eyes on Animals, Tierschutzbund Zürich (CH) und Animal Welfare Foundation (DE) haben in diesem Zeitraum am türkischen Grenzübergang Kapikule Tiertransportkontrollen durchgeführt. Das Ergebnis dieser ersten Langzeituntersuchung beschreibt gravierende Missstände. 70 % der kontrollierten Tiertransporte verstossen gegen die EU-Tiertransportverordnung 1/2005. Die EU sieht tatenlos zu, die Mitgliedsstaaten genehmigen die systematische Tierquälerei.

20140815_TR_TD_23_Amsyl_injured and dead heiferAuf rund 1000 Seiten sind die Ergebnisse der Tiertransportkontrollen an der türkischen Grenze in Kapikule zusammengefasst. Insgesamt wurden 352 Tiertransporter kontrolliert, bei 247 von ihnen wurden ein oder mehrere Verstösse gegen die EU-Tiertransportverordnung festgestellt. «Es sind keine zufälligen Vorkommnisse einzelner Transportfirmen, sondern systematische Verstösse. Keines der 13 EU-Länder, aus denen die Tiere kommen, hat eine weisse Weste», kritisiert Iris Baumgärtner, TSB|AWF Projektleiterin, und begründet dies u.a. damit, dass unter den Augen der EU die Mitgliedsstaaten dem politischen Willen ihrer Regierungen folgen, den Binnenmarkt von überzähligen Tieren zu befreien. Nach einer Exportsteigerung von 39 % im Jahr 2015 gegenüber 2014, rechnet die EU für 2016 mit einem weiteren Anstieg der Tierexporte in die Türkei. «Unsere fünf-Jahres-Recherche gibt keinen Hinweis darauf, dass irgendwelche Massnahmen getroffen wurden, eine Infrastruktur für diesen Handel zu schaffen», kritisiert Iris Baumgärtner. «So fehlen zum Beispiel Entlade- und Versorgungsställe. Nach Grenzübertritt hat die EU keine Möglichkeit mehr, die Tiertransporte zu kontrollieren und bei Verstössen zu sanktionieren, sie verhält sich machtlos, obwohl sie den illegalen Handel stoppen könnte».

20150728_TR_SG_23_PLLLU41756_PetroTrans (11)Die Tierschutzorganisationen werfen der EU und den Mitgliedsstaaten vor, die Qualtransporte trotz systematischer Rechtsverstösse aus wirtschaftlichen Interessen zu dulden und abzufertigen. «Der Handel ist gewollt, die Folgen für die Tiere sind auf diesen Langstreckentransporten über die EU-Aussengrenze tagtäglich zu beobachten», beklagt Iris Baumgärtner. Lenkzeitenüberschreitungen, unrealistische Zeitplanungen, falsche Angaben für Versorgungsstopps, fehlende Versorgung mit Futter und Wasser, Überladung mit zu vielen Tieren, unzureichende Stehhöhe, fehlende Einstreu und nicht ausreichend geschulte Fahrer verursachen die Qualtransporte. Verletzte, sterbende, kranke und gebärende Tiere bleiben sich selbst überlassen. Tote Tiere bleiben oft bis zum Zielort auf dem Transporter.

20150728_TR_SG_23_ PLWL7655A_Animex (49)2015 hat der Europäische Gerichtshof in einem Urteil festgehalten, dass die EU-Tiertransportverordnung für Tiertransporte ab dem Abfahrtsort bis zum Zielort gültig und einzuhalten ist, auch wenn dieser in einem Drittstaat liegt. «Diese Transportpraxis ist nicht nur ein systematischer Verstoss gegen die EU-Tiertransportverordnung 1/2005, sondern auch gegen Artikel 13 des Vertrags von Lissabon, nach welchem den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen in vollem Umfang Rechnung zu tragen ist», fasst Iris Baumgärtner das Ergebnis der Langzeituntersuchung zusammen.

Hintergrund dieser Transporte ist das Interesse der EU, den Binnenmarkt von Nutztieren zu entlasten, um die Preise stabil zu halten. Nach jahrelangen Verhandlungen hatte die EU es 2010 schliesslich erreicht, dass die Türkei Tiere abnimmt.

«Wir fordern einen Stopp für Langstreckentiertransporte aus der EU in die Türkei. Weder die EU Kommission, die Mitgliedsstaaten, die türkischen Behörden noch die Exporteure und Importeure sind in der Lage für eine rechtskonforme Abwicklung solcher Transporte zu sorgen», erklären die beteiligten Tierschutzorganisationen.

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Filed Under: EonA Spezialberichte, Eyes on Animals

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eyes_on_animals Eyes on Animals @eyes_on_animals ·
20h

😡🐓 Een afschuwelijk ongeval.
De kippen kunnen in deze transportkratten geen kant op.
Grote schande dat dit nog steeds wordt toegestaan!
- Vrachtwagen met duizenden kippen kantelt op E313 in Grobbendonk, weg terug vrij | VRT NWS Nieuws #veetransport #kip

Auf Twitter antworten 2042527605920842058 Retweet auf Twitter 2042527605920842058 5 Auf Twitter liken 2042527605920842058 12 Twitter 2042527605920842058
foodlog_nl foodlog.nl @foodlog_nl ·
9 Apr.

Nieuwe Schijf van Vijf is helemaal integraal

Auf Twitter antworten 2042135171554492905 Retweet auf Twitter 2042135171554492905 1 Auf Twitter liken 2042135171554492905 2 Twitter 2042135171554492905
reinekeeg4a Reineke Hameleers @reinekeeg4a ·
8 Apr.

Animals are still being sent to war zones and this is unacceptable!

There are viable alternatives. Let's adapt them, @EU_Commission!

Auf Twitter antworten 2041827536477241570 Retweet auf Twitter 2041827536477241570 18 Auf Twitter liken 2041827536477241570 26 Twitter 2041827536477241570
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