Sorf und Lukman vom Wacpaw/Eyes on Animals Ghana-Team nahmen letzte Woche am Vegan and Animal Advocacy Summit in Kenia teil, zusammen mit rund 240 Tierschützern und veganen Interessenvertretern aus aller Welt.
Sie teilten ihre Bemühungen, die dauerhafte Etablierung der Massentierhaltung in Ghana zu verhindern, und betonten, wie wichtig es ist, aus den Fehlern der reicheren westlichen Länder zu lernen, die oft unter dem Druck multinationaler Agrarkonzerne stehen.
Das Team erklärte, wie WACPAW und EonA die Landwirte aus Ghana mithilfe von Ethologie über das Leiden von Vögeln in überfüllten Legebatterien aufklären. Außerdem betonten sie die Umweltschäden der Massentierhaltung.
Wir unterstützen die Landwirte zudem durch den Bau von Sitzstangen und Nestern, die Verbesserung der Belüftung und die schulen sie bezüglich Methoden zum humanen Einfangen von Hühnern. Fünf Eierproduzenten in Ghana haben bereits von Legebatterien auf humanere Tiefstreu-Volierensysteme umgestellt! Unsere Arbeit wurde gelobt und wir wurden ermutigt, uns weiterhin für die Verringerung des Leidens von Legehennen einzusetzen, welche die am meisten missbrauchten Tieren in Ghanas wachsender Massentierhaltungsindustrie sind.
Wir diskutierten auch unsere Bemühungen, die humane Betäubung von Tieren vor der Schlachtung in ghanaischen Schlachthöfen zu fördern. Hierzu vermieten wir kostenlose Betäubungsgeräte an betroffene Schlachthöfe, da solche Geräte in Ghana nicht existieren und in weiten Teilen Afrikas sehr rar sind. Während einige Teilnehmer unsere Konzentration auf die Verbesserung der Schlachtmethoden in Frage stellten, da es sei nicht vegan sei, das Töten zu verbessern, erklärten wir, dass die Tiere ohne unser Eingreifen noch schlechteren Bedingungen ausgesetzt wären und dass genau das der Kern des „Veganismus” ist – eine freundlichere Welt für Tiere mit immer weniger Leiden.
Des Weiteren bekundeten zwei Organisationen ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit uns im Bereich des aufrechten Fangens von Geflügel und der Verbesserung der Schlachthofbedingungen in Uganda und Ruanda.



