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Home » Inspektionen » Schlachthäuser » Besuch der Euro-Meat Group, Mouskroen (BE)

Besuch der Euro-Meat Group, Mouskroen (BE)

Oktober 23, 2013

Im Rahmen des Projektes Verbesserungen in türkischen Halal-Schlachthöfen fährt unser Team (Eyes on Animals | AWF) nach Mouskroen in Belgien, um die Firma Euro-Meat Group aufzusuchen. Uns wurde  berichtet, dass hier betreffend Halal-Schlachtungen Fortschritte gemacht wurden, das Leiden der Tiere zu minimieren. Unser Ziel: Ideen zu bekommen, die uns helfen, die türkischen Schlachthöfe davon zu überzeugen, die Tiere nicht so leiden zu lassen.

Halal-Schlachtung bedeutet meist, töten ohne Betäubung. Das wird seit Jahren scharf kritiisert, weil die Tiere extrem leiden. Ihnen wird der Hals aufgeschnitten, oft mit mehreren Schnitten, bis schliesslich die Speiseröhre, Luftröhre und Halsschlagader durchtrennt sind. Es kann Minuten dauern, bis der Blutverlust endlich zur Bewusstlosogkeit führt.
Der Schlachthofdirektor berichtet unserem Team, dass er mit den drei örtlichen Imams in engem Kontakt stehtund dass sie einen Kompromiss gefunden hätten, der es erlaubt, dass die Rinder augenblicklich nach dem rituellen Schnitt mit einem Bolzenschuss betäubt werden dürfen. Das ist ein Fortschritt, zumal viele Imams jegliche Betäubung ablehnen.

Der Direktor zeigt uns weitere Methoden, die das Leiden der Tiere beim Schlachten vermindern helfen. So wird z.B. klassische Musik gespielt. Das klingt zunächst verrückt, aber Studien belegen, dass das beruhigend auf die Tiere wirken würde. Man kennt das aus der Milchproduktion, wo Kühe z.B. dadurch mehr Milch geben würden!

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   Zudem zeigt er uns, dass der Boden aufgeraut ist, damit die Kühe nicht ausrutschen können, dass die Entladerampe seitlich geschützt ist und kein Gefälle hat.  Im Schlachthof gibt es unterschiedliche Pferche, solche, um Tiere einzeln und solche, um sie in Gruppen zu halten. Je nach Rasse sei das von Vorteil.

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Ein schockierendes Tierschutzproblem in der Türkei ist, dass festliegende und schwerverletze Tiere noch bei vollem Bewusstsein aus den Transportern gezerrt werden, um Halal geschlachtet zu werden. Ein Bolzenschussgerät ist nicht erlaubt. Euro Meat hat das gleiche Problem bei der Halal-Schlachtung – das Fleisch von Tieren, die vor der Schlachtung betäubt wurden ist nicht mehr halal… aber der Manager hat uns versichert, dass verletzte Tiere, die für die Halal-Schlachtung bestimmt waren, an Ort und Stelle betäubt und aus der Halal-Zertifizierung genommen werden.

Dier_dat_lijdt_verdoven_2  Dier_dat_lijdt_verdoven_1 

Der Korridor zur Tötungsbox ist hier aus stabilen Wänden, das verringert den Stress und lenkt die Tiere nicht ab. Rinder werden nicht bei vollem Bewusstsein an der Kette hochgezogen, wie wir es in der Türkei in den Halal-Schlachthöfen gesehen haben. Stattdessen kommen sie in eine Box in der sie fixiert und ihr Kopf nach oben gedrückt wird, damit der muslimische Schächter den rituellen Schnitt setzen kann. (Wir durften keine Aufnahmen von der Schlachtung machen, aber auf dem Foto sieht man die Fixier-Box mit der Hebevorrichtung für den Kopf). Es war nicht schön anzusehen, aber es ist immer noch besser als das, was wir in der Türkei sehen mussten. Hier dauert der Todeskampf nur ein paar Sekunden, in türkischen Schlachthäusern 5-10 Minuten.

gesloten_einde_drijfgang_1  Korf_om_keel_op_te_spannen
Der muslimische Schächter und der Direktor zeigten uns ihre neueste Idee, um das Leiden zu verringern – mit einem in Salzwasser getauchten Schwamm befeuchten sie den Nackenbereich. Sie sagen, das hilft einen schnelleren und sauberen Schnitt zu setzen. Direkt neben dem Eimer mit Salzwasser befinden sich zwei Bolzenschussgeräte. Der Schächter betäubt das Tier unmittelbar nach dem rituellen Kehlschnitt. Falls ein Bolzenschussgerät versagt liegt immer ein zweites in Reserve daneben.

Snijvlak_bevochtigen_2  Twee_schietklare_matadors

Bei unserem Einsatz hatten zwei Kälber der Rasse Weißblaue-Belgier Probleme beim Laufen. Ein Kalb konnte auf einem Bein nicht auftreten und weigerte sich vorwärts zu laufen. Enttäuscht beobachteten wir, wie ein Angestellter ihm den Schwanz verdrehte, um es voranzutreiben. Der Direktor bat ihn damit aufzuhören, fand den Zustand des Kalbes aber noch gut genug um durch den Halal-Schlachtprozess zu gehen. Lieber hätten wir gesehen, dass sie das Tier an Ort und Stelle betäuben. 

Wir danken dem Direktor für seine Zeit. Wir freuen uns, dass er und die Imame vor Ort Tierschutzverbesserungen respektvoll und fortschrittlich diskutieren. Wir glauben stark daran, dass ihre Bemühungen das Leiden der Tiere bei der rituellen Schlachtung in hohem Maße verringert hat. Wir werden diesen Schlachtbetrieb als gutes Beispiel für die türkischen Schlachtbetriebe nehmen.

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