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Home » Inspektionen » Schlachthäuser » Besuch beim Rinderschlachthof Vion in Tilburg (NL)

Besuch beim Rinderschlachthof Vion in Tilburg (NL)

22. Oktober 2013

Eine Team von Eyes on Animals/Animal Welfare Foundation besucht den Vion Rinderschlachthof in Tilburg. Hintergrund des Besuches ist es, Erfahrungen und Ideen zu bekommen für das Projekt „Verbesserungen in türkischen Schlachthöfen“. Focus ist heute der Umgang mit Tieren, die Ausrüstung, immer mit dem Ziel, wie das Leiden der Tiere verringert werden kann. Im Schlachthof ist es vergleichsweise ruhig. Die Tiere haben weniger Stress und weniger Leiden zu ertragen als in den von uns aufgesuchten türkischen Schlachthöfen. Unser Team notiert eine Vielzahl von Ideen, die wir schon beim nächsten Kontrollbesuch türkischer Schlachthöfe im Dezember vorbringen wollen als mögliche Verbesserungen. 

Ein großes Problem in türkischen Schlachthöfen ist z.B. das Aufsitzen der Bullen auf einem anderen Tier, verursacht durch Rangkämpfe. Das führt zu Stürzen und Verletzungen, da der Boden rutschig ist. Im Schlachthof Vion wurden Anti-Steig-Vorrichtungen über den Tieren eingebaut damit die Bullen nicht mehr aufsitzen können. Das verringert die Verletzungsgefahr deutlich.

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Türkei: Aufsitzen der Bullen führt zu Verletzungen            Vion Tilburg: Anti-Steig-Vorrichtung

Im Schlachthof Vion ist der Boden durchlässig für Urin. Das hält ihn trocken und verringert so die Rutschgefahr. In türkischen Schlachthöfen waren die Böden nass und rutschig. Das führte zu vielen Stürzen.

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Türkei: Nasse rutschige Böden führen zu Stürzen               Vion Tilburg: Durchlässiger Anti-rutsch-Belag

Im Schlachthof Vion wurden die Panele mit stabilen Holzbrettern verkleidet, um den Bewegungsfluss der Rinder nicht zu stören (verhindert Schattenbildung und das Einklemmen von Gliedmaßen…). In türkischen Schlachthäusern sind die Korridore nicht verkleidet. Das verursacht zusätzlichen Stress, da einige Tiere abgelenkt werden und sich sträuben voran zu gehen.

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Türkei: Schattenbildung und andere Störfaktoren                              Vion Tilburg: Solide Wände

Ist bei der Ankunft im Schlachthof Vion ein verletztes Tier auf dem Transporter, wird es direkt auf dem Transporter mit einem Bolzenschussgerät betäubt und mit Hilfe einer hydraulischen Kette aus dem Transporter in die Schlachtbox gezogen. In türkischen Schlachthöfen gibt es leider keine Hilfsvorrichtungen, um schwerverletzte Tiere human zu befördern, noch ist das Betäuben mit Bolzenschussgeräten nicht erlaubt, da das Fleisch dann nicht Halal ist. Verletzte Tiere werden bei vollem Bewusstsein aus den Transportern gezerrt. Wir möchten die türkischen Schlachthäuser dazu bringen, Hilfsvorrichtungen für Notfälle einzurichten. Somit könnten schwerverletzte Tiere zumindest am Rand der Verladerampe ausbluten und nicht wie bisher unter entsetzlichen Qualen durch den gesamten Schlachtprozess durch.

 

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Türkei: Schwerverletzte Tiere werden unter Qualen und bei vollem Bewusstsein aus den Transportern gezogen.   

22.10.2013_Vion_Til_emergency_equipment

Vion Tilburg: Hilfsvorrichtung für verletzte Tiere – nach dem Bolzenschuss im Transporter werden die Tiere mit Hilfe dieser Hebevorrichtung in die Schlachtbox gezogen.

Dieser Besuch hat uns deutlich gezeigt, wie ordentliches Equipment und guter Umgang, das Leiden der Tiere in Schlachthäusern verringern kann. Vion machte einen viel besseren Eindruck als die im Juni besuchten Schlachthäuser in der Türkei. Wir möchten Vion für den Einblick in ihren Schlachtbetrieb danken und wir hoffen, dass wir diese Verbesserungen und Ideen bald in türkischen Schlachtbetrieben umsetzen können. Solange Menschen Fleisch- und Milchprodukte konsumieren, ist es einfach unerlässlich, alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, die den Leidensprozess der Tiere bei der Schlachtung reduzieren.

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