• Skip to primary navigation
  • Skip to main content
  • Skip to primary sidebar
  • Skip to footer
  • EYES ON ANIMALS – Watching out for their Welfare
  • Englisch
  • Holländisch
  • Deutsch

Eyes on Animals

Watching out for their Welfare

  • Facebook
  • Instagram
  • Twitter
  • YouTube
SPENDEN ABONNIEREN NEWSLETTER
  • Über uns
    • Was wir tun
    • Unser Team
    • Kennzahlen
    • Kontakt
  • Neuigkeiten
    • Letzte Neuigkeiten
    • Gute Nachrichten
    • Schlechte Nachrichten
    • Abonnieren Sie unseren Newsletter
  • Inspektionen
    • Landwirtschaftliche Betriebe
    • Märkte und Sammelstationen
    • Transporte
    • Schlachthäuser
    • Projekte
    • Veterinärinspektoren
    • Sonstige
  • Schulungen
    • Polizei
    • LKW-Fahrer
    • Schlachthofmitarbeiter
    • Geflügelfänger
    • Trainingsmaterial
    • Schulungsanfrage
  • Industrietips
    • Transport
      • Rinder
      • Schweine
      • Geflügel
    • Schlachtung
      • Rinder
      • Schweine
      • Geflügel
      • Rituelle Schlachtung
    • Schulungsfilme
  • Publikationen
    • In den Medien
      • Presse
      • Fernsehen
      • Radio
      • Videos
    • Newsletters (Englisch)
    • Spezialberichte
    • Trainingsmaterial
    • Geschäftsberichte
  • Helfen
Home » Inspektionen » Transporte » Kälbertransporte aus Irland nach Holland

Kälbertransporte aus Irland nach Holland

13. März 2018

Am 13. März observierten zwei Eyes on Animals Teams Kälbertransporte, die mit der Roll-on/Roll-off Fähre Stena Line vom Hafen Rosslare (IR) zum Hafen Cherbourg (FR) fuhren. Die LKW`s legten über auf der Stena Carrier, die im Februar und März hauptsächlich für Kälbertransporte eingesetzt wird. An dem Tag waren mindestens 17 Transporter auf der Fähre. Die Fahrtzeit betrug insgesamt 19 Stunden (inklusive 1,5 Stunden Verspätung). Wir dokumentierten, dass mindestens 6 Kälbertransporter nach Verlassen der Stena Carrier Fähre, nicht wie es die EU-Verordnung vorschreibt, an der erst möglichen Kontrollstelle ‘Qualivia’ in Tollevast (in der Nähe von Cherbourg) Rast machten, um die Kälber zu entladen. Sondern stattdessen zu einer anderen Qualivia Kontrollstelle in Abbeville fuhren. Das ist eine weitere Fahrt von mindestens 5 Stunden. Dadurch überschritten die Transporter die maximal zulässige Transportzeit von 19 Stunden (9-1-9) für nicht abgesetzte Kälber. 

Ein Team begleitete einen der LKW´s (Spedition Hallissey) zu seinem Endziel; ein Mastbetrieb in Holland. Die Transportzeit betrug insgesamt 56 Sunden und 35 Minuten (inklusive der 19 Stunden von der Überfahrt und der Rast von 12 Stunden an der Kontrollstelle Qualivia Abbeville). Die Kälber waren auf der ersten Etappe ihrer Reise 32 Stunden und 11 Minuten im Transporter eingesperrt. Somit 13 Stunden und 11 Minuten länger als maximal zulässig. Der Fahrer sagte uns, dass sein Fahrtenbuch die Kontrollstelle in Abbeville angegeben hatte und dies von der irischen Behörde genehmigt worden war.

Während unseres Einsatzes kontrollierten wir die Ladebedingungen und den Zustand der Kälber. Die Ladedichte war in Ordnung und es gab ausreichend Einstreu.
Für einige Kälber war die Deckenhöhe auf der ersten Ebene zu niedrig und sie stießen mit ihrem Wiederrist fast an der Decke an. Die Kälber waren zwischen 2 und 4 Wochen alt. Nur an etwa 60% der Tränkenippel waren Gummisauger angebracht. Zudem waren die Nippel zwischen den Gitterstanden parallel zur Wand angebracht, so dass die Kälber sie nur erschwert nutzen konnten. Der Bauer gab uns die Erlaubnis das Entladen der Kälber zu beobachten. Glücklicherweise kamen alle Kälber lebend an. 

VERSTÖSSE

  1. Mindestens 6 LKW legten keine Ruhepause für die Kälber im Zielhafen oder in der umliegenden Umgebung ein (Qualivia Cherbourg) sondern fuhren stattdessen zur 360km entfernten Kontrollstelle (Qualivia Abbeville). Eine weitere Fahrt von fünf Stunden. Das verstößt gegen die EU-Verordnung 1/2005, Anhang I, Kapitel V Punkt 1.7b. 
  2. Mindestens 6 LKW überschritten die maximale zulässige Transportzeit für nicht abgesetzt Kälber, weil die Ruhepause nicht am Zielhafen oder in der umliegenden Umgebung erfolgte (Qualivia Cherbourg). Sowohl die irische und französische Behörde sind für diese Verstöße verantwortlich, da sie anscheinend Fahrtenbücher genehmigt haben, obwohl diese gegen die EU-Verordnung 1/2005, Anhang I, Kapitel V Punkt 1.4 verstoßen.
  3. Im Hallissey LKW wurden die Kälber nicht ordnungsgemäß mit Wasser versorgt. Die irischen Behörden hätten das Wasserversorgungssystem nicht genehmigen dürfen, da es nicht den Anforderungen der Niederländischen Behörde (NVWA) und der EU-Verodnung 1/2005, Anhang I, Kapitel V Punkt 1.4. Die Trinksauger waren nicht wie erforderlich nach Innen gerichtet und daher völlig inakzeptabel und unbrauchbar für die Kälber. Außerdem fehlten mehrere Gummisauger.
  4. Auf der Fähre waren (mindestens 17) LKW´s, aber – mit Genehmigung des Landwirtschaftsministeriums – nur 3 Begleiter (statt einem Begleiter pro LKW) um sich um die 4.000-5.000 Kälber zu kümmern. Das widerspricht der EU-Verordnung 1/2005 Artikel 6.6, nach der jeder Transporter eine Begleitperson haben soll.

Eyes on Animals hat gemeinsam mit CIWF, TSB|AWF und L214, die Verstöße an die Behörden in Süd-Irland und den Niederlanden weitergeleitet. In unserem Bericht haben wir auch um eine Erklärung gebeten, warum Fahrtenbücher genehmigt wurden, obwohl diese eindeutig gegen die Europäische Tiertransportverordnung 1/2005 verstoßen. Wenn wir keine zufriedenstellende Erklärung für diese Verstöße erhalten, werden wir eine offizielle Beschwerde an die Europäische Kommission senden.  

Filed Under: Inspektionen, Transporte Tagged With: animal transport, animal welfare inspection, calves

Primary Sidebar

Search

Featured

Improving broiler catching and loading: Eyes on Animals presents to the Better Chicken Business Network

Weeks of good stockmanship can be undone in just a few hours of rough catching and loading. Catching … [Read More...] about Improving broiler catching and loading: Eyes on Animals presents to the Better Chicken Business Network

Featured

Our 2025 Annual Review is now available

1. Juli 2026

Read about how your support enabled Eyes on Animals' teams to work in the field throughout 2025. Our … [Read More...] about Our 2025 Annual Review is now available

Unser neuste Newsletter

Dear friends,

After years of our fieldwork and our enforcement requests, the NVWA (the Dutch government inspection authority) is finally taking action.

The NVWA has made it clear to the entire calf export-import industry between Ireland and the Netherlands: transporting unweaned calves for more than 30 hours without milk will no longer be tolerated.

Read more…

Erhalten Sie unseren englischen Newsletter

Subscribe

* indicates required

Eyes on Animals op X

vakbladvarkens

Varkens

@vakbladvarkens ·
21 Okt.

Varkenshouders kunnen niet-levensvatbare biggen en zieke of wrakke varkens op een humane manier doden. Nieuwe methodes zoals stikstofschuim, een CO₂-box en een elektrotang maken dit mogelijk. Verbloeden is vaak niet meer nodig. #dierenwelzijn

Auf Twitter antworten 2112862245340537161 Retweet auf Twitter 2112862245340537161 1 Auf Twitter liken 2112862245340537161 Twitter 2112862245340537161
dierbescherming

Dierenbescherming

@dierbescherming ·
19 Okt.

"Ik geloof er hartstochtelijk in dat de belangen van dieren een vaste en vanzelfsprekende plaats moeten krijgen bij de keuzen die wij als samenleving maken voor de inrichting van ons land en het vormgeven van onze toekomst."

Auf Twitter antworten 2112122839654420796 Retweet auf Twitter 2112122839654420796 20 Auf Twitter liken 2112122839654420796 122 Twitter 2112122839654420796
eyes_on_animals

Eyes on Animals

@eyes_on_animals ·
16 Okt.

📌 Eyes on Animals: best wel bijzonder!
https://www.eyesonanimals.com/help-us/donate/

Auf Twitter antworten 2111039020943994922 Retweet auf Twitter 2111039020943994922 2 Auf Twitter liken 2111039020943994922 2 Twitter 2111039020943994922

Footer

Donate with Paypal

Paypal Eyes on Animals
Beträge (einmalig):

Beträge (monatliche Spenden):

Lesestoff

  • In den Medien
  • Newsletters
  • Gesetzestexte
  • Spezialberichte
  • ANBI

ANBI

Our Amsterdam Office

Amsterdam House Hotel
Das Büro von Eyes on Animals befindet sich im Amsterdam House Hotel direkt im Zentrum von Amsterdam. Die großzügige und warmherzige Hotelbetreiberin hat Eyes on Animals kostenfrei ein Zimmer zur Verfügung gestellt, in dem unsere Inspektoren arbeiten, Unterlagen unterbringen und Meetings abhalten können.

Copyright © 2026 · Eyes on Animals | Website by Webkompaan