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Home » Inspektionen » Schlachthäuser » Gespräch mit van Rooi (Schlachthaus- und Sammelstellenbetreiber)

Gespräch mit van Rooi (Schlachthaus- und Sammelstellenbetreiber)

11. Februar 2014

Im Januar hat Eyes on Animals wiederholt versucht eine Besuchserlaubnis beim Schlachthaus van Rooi in Helmond zu bekommen. Unsere Anfragen per Telefon und E-Mail blieben allerdings unbeantwortet.

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Unsere Geschäftsführerin kennt Martin van Rooi schon seit einigen Jahren sehr gut und wir fanden diese Reaktion sehr merkwürdig. Deshalb haben wir heute die Schweinesammelzentrale des Unternehmens in Lieshout besucht und wollten eine direkte Stellungnahme. M. van Rooi wurde gerufen und wir trafen uns in der Zentrale für ein Gespräch. Er entschuldigte sich. Nachrichten würden nicht immer an ihn weitergeleitet und E-Mail benutze er nicht.

Wir könnten eine Besuchserlaubnis in Helmond bekommen, aber zuvor müsse er erst noch mit der NVWA darüber sprechen. Wir sind aber der Meinung, dass die Entscheidung an ihm liegt. Wir erzählten ihm von unserem laufenden Projekt, Wartebuchten und die Umstände für schwache und kranke Schweine in Schlachtbetrieben zu verbessern. Das sind Tiere die noch legal transportiert werden dürfen, aber leicht verletzt oder krank sind.

IIn den Niederlanden müssen diese Tiere leider bis zum Ende der Schlachtlinie warten, damit ihre Tierkörper zusammen durch die NVWA-Kontrolleure kontrolliert werden können. Und weil die Betriebe Angst vor der Verunreinigung der Schlachtlinie haben. In vielen Betrieben müssen diese Tiere auf blanken feuchten Betonböden liegen. Oft sind die Pferche in der Nähe der Verladerampe und sehr zugig.

Van Rooi informierte uns darüber, dass sie eine kleine Verbesserung an ihrer Wartebucht für geschwächte/kranke Schweine planen. Dort sickert offenbar Wasser durch. M. van Rooi sagte, dass sie eine Rinne legen werden, damit das Wasser abläuft und der Boden trocken bleibt. Er ist der Meinung, dass sie keine Bodenheizung benötigen, da unter dem Pferch eine Warmwasserleitung verläuft, so dass der Boden schon eine Temperatur von 20-30 Grad hat. Stroh als Einstreu kann er den Tieren nicht zur Verfügung stellen aber Sägespäne.

Wir werden mit van Rooi in Kontakt bleiben, um einen Besuch im Schlachthaus zu organisieren.

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