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Home » Inspektionen » Folgebesuch des Schlachthauses Grossfurtner nach Verbesserungen des Tierwohls

Folgebesuch des Schlachthauses Grossfurtner nach Verbesserungen des Tierwohls

24. Februar 2020

Heute besuchte Eyes on Animals wiederholt das Schlachthaus Grossfurtner in Sankt Martin (Österreich). Nach dem Besuch von Eyes on Animals in 2017, baute Grossfurtner ihr Schlachthaus komplett neu, um das Tierwohl auf ein höheres Lever zu bringen und das Stresslevel unter Schweinen deutlich zu reduzieren. Diese Verbesserungen machen einen riesigen Unterschied für die Schweine.   

Umstellung von CO2 auf elektrische Betäubung
Während mehr und mehr Schlachthäuser, aus wirtschaftlichen Gründen, zu CO2 Betäubung wechseln, wechselte Grossfurtner, des Tierwohls wegen, zu elektrischer Betäubung. Durch die Verwendung von CO2 Betäubung, erfahren die Schweine 20 Sekunden lang, extreme Angst und Atemstörungen. Bei korrekter Anwendung ist eine elektrische Betäubung weitaus humaner, da die Tiere, sobald die Elektroden an Stelle gebracht sind, bewusstlos werden.

Weniger Stress beim Treiben
Bisher wurden die Schweine bei Grossfurtner einzeln (erfolgreich) zu dem CO2 Schocker getrieben. Die Schweine mussten die Gruppe verlassen und eine kleine dunkle Laufbahn mit optischen Hindernissen und lauten Geräuschen entlang gehen. Dies verursachte große Angst unter den Schweinen, was zu Überlastung des Treibgangs führte. Mit der Hilfe von Eyes on Animals und Ratschlägen von Temple Grandin, baute Grossfurtner eine völlig neue Laufbahn. Die Schweine bleiben nun solange wie möglich in der Gruppe. Kurz vor der Betäubung werden die Schweine durch eine kreisförmige Laufbahn mit zwei Eingängen von der Gruppe getrennt. Durch diese zwei Eingänge (welche die Schweine beide zum Schocker bringen) lässt sich das lenken in eine Richtung mit Gewalt vermeiden.   

Mais und zusätzliche Trinknippel
Zusätzlich hatte Eyes on Animals Grossfurtner geraten, in die Wartepferche Mais zu streuen, um die Schweine abzulenken und Kämpfe zwischen den Tieren zu vermeiden. Grossfurtner ließ uns wissen, dass dies gut funktioniert und dass sie sehr glücklich mit diesem Ratschlag sind. Des Weiteren isolierte Grossfurtner die Wartepferche mehr von dem Rest des Schlachthauses. Dies erlaubt den Schweinen in den Wartepferchen zu entspannen, da es weniger Stress durch (plötzliche) Geräusche gibt. Letztendlich wurden zusätzliche Trinknippel zu den Wartepferchen hinzugefügt, um Rivalitäten zu verhindern. 

Ein riesen Unterschied für die Schweine
Die Verbesserungen machen einen riesen Unterschied für die Schweine. Im Vergleich zu 2017 war es weitaus ruhiger im Schlachthaus (man hörte weniger Schweine schreien) und es war weniger Überlastung im Treibgang vorhanden. Der Umgang mit den Schweinen hat sich auch verbessert, wahrscheinlich da das Problem, die Schweine zum Schocker zu kriegen abgenommen hat. Wir gaben zusätzliche Vorschläge, um das Tierwohl weiter zu verbessern, wie das Ersetzen der Klapper durch mobile Seitenwände und Flaggen – dadurch wird der Geräuschpegel (und somit das Stresslevel) in dem Schlachthaus weiterhin reduziert. Wir rieten ihnen auch dazu, die Elektroden während des Schockens neu zu platzieren (unter oder vor den Ohren, anstatt hinter den Ohren).

Wir möchten Grossfurtner für ihr Engagement und ihre Entschlossenheit zur Verbesserung des Tierschutzes auf ihrem Schlachthof ein Kompliment aussprechen. Mit diesen Verbesserungen haben sie das Stressniveau in ihrer Einrichtung erheblich reduziert.

Filed Under: Inspektionen, Schlachthäuser

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10 Okt.

🔥🐓 18.000 kippen omgekomen bij stalbrand.
Arme dieren.https://www.omroepzeeland.nl/nieuws/18849505/18000-kippen-omgekomen-bij-grote-brand-in-kippenschuur-bij-biervliet #kippen #stalbrand

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@faunabeschermin ·
8 Okt.

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