Aktuelles:
Cattle loaded onto double-deck trucks without enough space between their backs and the ceiling.
We were disappointed to observe three transport companies load cattle from an assembly...
Inspection of Leeuwarden cattle market
Eyes on Animals would like to congratulate the managers of this cattle market, which has...
Inspection of a Compaxo pig slaughterhouse in the Netherlands
Today we inspected Compaxo, a Dutch pig slaughterhouse, killing 600 pigs per hour. We watched...
Inspektion einer Sammelstation für Schweine
Während die Temperaturen heute 35-40 Grad erreichten, prüften Eyes on Animals Inspektoren, ob die...
Eyes on Animals Inspektoren beobachten Schweine die bei 38-40 Grad transportiert werden
Die Temperatur sollte heute 35-40 Grad erreichen. Eyes on Animals Inspektoren fuhren den ganzen Tag...
Inspection eines mit Ferkeln beladenen Anhängers geparkt in der Nähe von Udenhout
Eine beunruhigte Passantin bat Eyes on Animals um Hilfe. Ein mit Ferkeln beladener Anhänger war...
Kontrolle eines Holländischen Viehtransporters – Vieh hatte nicht genug Raum im Kopfbereich
Ein Team von Eyes on Animals hat einen doppelstöckigen Viehtransporter der holländischen Firma...
Eyes on Animals invited to EU conference on pig castration and its alternatives in Brussels
Having published several reports on the phasing out of pig castration here in The Netherlands, Eyes...
WER SIND WIR?
**Aus Zeitnot ist unsere Homepage noch nicht vollständig ins Deutsche übersetzt worden. Vielen Dank für Ihr Verständnis**
Die Organisation
Eyes on Animals ist eine Tierschutzorganisation mit Sitz in Amsterdam. Eyes on Animals wurde 2008 gegründet, um sicher zustellen, dass Tierschutzgesetze praktisch umgesetzt und respektiert werden, Gesetzesübertretungen sanktioniert und Gesetzeslücken aufgezeigt werden. Freiwillige Inspektoren sind regelmässig vor Ort unterwegs.
- Koordinator und Haupt-Inspektor: Lesley
Nach meinem Ethologieabschluss und meiner Zeit als Assistent des Farmtierverhaltensforschungsprofessors der Landwirtschaftlichen Universität von Guelph in Kanada, habe ich in einem Farmtierheim als Hauptversorger gearbeitet. 2001 bin ich nach Europa verzogen, um dort als Fulltime Inspektor für eine europäische Tierschutzorganisation in Frankreich und Kanada zu arbeiten. Mein Arbeitsschwerpunkt lag auf dem Tierschutz während des Transports. In 2008 habe ich Eyes on Animals mitbegonnen und lebe in den Niederlanden.
- Inspektor: Margreet
Ich bin eine ausgebildete Psychologin mit einem NLP Master. Schon seit vielen Jahren bin ich im Tierschutz tätig; von ehrenamtlicher Arbeit bei Tierrettungsstationen in Thailand bis hin zur Mitarbeit bei Veranstaltungen durch die lokale Tierschutzpartei. Ende 2009 habe ich mich dazu entschlossen, das Arbeitspensum in meiner privaten psychologischen Praxis zu reduzieren, um regelmäßig ehrenamtlich für Eyes on Animals zu arbeiten. Mein Aufgebengebiet ist die Durchführung von Inspektionen und die Mitarbeit im Büro.
- Rechtliche Beratung: Lenny Reesink
Nach dem Abschluß des LLM an der Universität von Leiden 2006 begann ich meine Karriere als Anwalt im Justitzministerium in Den Hague. Seit Februar 2010 arbeite Ich beim Niederlands Politische Partei für Dieren. Eine meiner Aufgaben bei Eyes on Animals ist das Überprüfen von Beschwerden und Verletzungenen der Tierschutzbestimmungen die von den Inspektoren beobachtet wurden. Anschließend stelle ich sicher, das sämtliche gesetzlichen Mittel ausgeschöpft werden um die Situation der Tiere zu verbessern und daß dem jenigen der die Gesetze überschritten hat, die rechtlichen Konsequenzen seines Handels deutlich gemacht werden.
WARUM ARBEITEN WIR VOR ORT
Die meisten Tierschutzgesetze lesen sich sehr gut auf dem Papier, in der Praxis werden sie leider immer noch viel zu oft nicht respektiert. Und das trifft in den meisten Fällen die Lebewesen, die sich selbst nicht wehren können. Durch unsere „Feldarbeit“ erhalten wir einen guten Einblick, wie und ob das Gesetz befolgt oder nicht befolgt wird. Unsere Beobachtungen rapportieren wir an die zuständigen Behörden, die EU, Supermärkte, Anwälte, Polizei und andere Tierschutzorganisationen, um so kurz- und langfristige Verbesserungen zu erreichen.
Als ganz wichtig erachten wir eine gute Kommunikation zwischen Tierschutzmenschen, der Industrie und dem Konsument. Man kann die Probleme noch immer am besten von innen heraus lösen.
Praktische Erfahrungen, Beobachtungen vor Ort, Gespräche mit der Industrie und den Konsumenten, um diese zu sensibilisieren, dass sie mit gefühlvollen Lebewesen umgehen, das Aufzeigen von manchmal kleinen, aber effektiv großen, praktischen Tips zur Verbesserung des Tierschutzes, diese Erfahrungen haben uns gelehrt, dass man so langfristige Verbesserungen und Verhaltensänderungen erreichen kann.
Wir haben eine TASKFORCE ins Leben gerufen, einen Zusammenschluss von Tierschutzorganisationen aus Kanada, Frankreich, Österreich , Dänemark und den USA. Ziel dieser Taskforce: kurze Kommunikationswege schaffen, gemeinsam, kostensparend an länderübergreifenden Projekten, wie z. Bsp. Foie Gras Pastete (Gänseleberpastete) zu arbeiten und schnell und effekttief Tierschutzverbesserungen in den angeschlossenen Ländern zu verbreiten. Wir zeigen der Industrie Tierschutzmassnahmen in ausländischen Betrieben und erhoffen uns so schneller weniger Tierleid. Zusammen sprechen wir englisch, dänisch, französisch, deutsch und niederländisch, einiger unserer Freiwilligen sprechen spanisch und italienisch, wir können also fast alle Länder über Tierschutzmassnahmen informieren.
WARUM SIND TIERE WICHTIG?
Zu Zeiten Descartes wurden Tiere wie Maschinen behandelt, Dinge, die sich bewegt und Geräusche gemacht haben, wenn man sie auf bestimmte Art und Weise behandelte. Viele Menschen wurden damals nicht viel besser behandelt, gefesselt und geknebelt über lange Strecken von Afrika nach Europa oder in die Vereinigten Staaten transportiert, auf Auktionen versteigert, unbezahlte Arbeiter und das, nur wegen ihrer Hautfarbe. Glücklicherweise wurde die Sklaverei abgeschafft, und auch viele andere Dinge haben sich seitdem geändert. Auch wenn wir alle unterschiedlich aussehen, verschiedenen Kulturen und Hautfarben angehören sind diese Dinge moralisch nicht relevant. Unsere Lebenseinstellung und Lebensgefühl ist ausschlaggebend.
1960 begann man sich über den Umgang mit Tieren Gedanken zu machen. Seitdem haben Wissenschaftler wie Dr. Jane Goodall und Dr. Temple Grandin zahlreiche Stunden damit verbracht, Tiere zu beobachten und ihr Verhalten zu untersuchen. Sie fanden heraus, dass Tiere ebenfalls Emotionen haben. Sie können Eifersucht, Ärger, Trauer, Freude, Aufregung, Spieltrieb und viele andere Emotionen empfinden. Sie verfügen über ihre eigene Sprache, um sich gegenseitig auszutauschen. Für uns hört es sich wie ein Bellen oder Grunzen an, wahrscheinlich hört sich unsere Sprache für sie genauso absurd an.
Tiere bestehen ja ebenso wie der Mensch aus Organen, Blutbahnen und Nerven. Deshalb fühlen sie ebenfalls wie der Mensch Schmerzen und leiden darunter. Das sind ausschlaggebende moralische Überlegungen und der Grund , warum Tiere wichtig zu nehmen sind und als wertvolle Lebewesen behandelt werden sollten. Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, dass wir Tiere nicht länger als gefühllose, wertlose Gegenstände behandeln.







